Persönlichkeits-System-Interaktionstheorie (PSI-Theorie)

Die Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen (kurz: PSI-Theorie) von Julius Kuhl (Universität Osnabrück) ist eine systemtheoretische Persönlichkeits- und Motivationstheorie, die Erkenntnisse verschiedener Schulen sowie Ergebnisse aus der Gehirnforschung integriert. Sie gilt als die zur Zeit differenzierteste Persönlichkeits- und Motivationstheorie.

Anders als bei typologischen Ansätzen liegt der Fokus der PSI-Theorie nicht auf den genetisch bedingten Eigenschaften eines Menschen, sondern auf den Interaktionen zwischen den vier Erkenntnis- bzw. Funktionssystemen, die unsere Wahrnehmung und unser Handeln steuern. Jedes der vier Funktionssysteme ist laut Kuhl mit einer bestimmten Gefühlslage und einer bestimmten Wahrnehmung verbunden. Die sogenannten Modulationsannahmen erläutern einerseits, was es braucht, damit wir Vorhaben und Pläne in die Umsetzung bringen, andererseits was notwendig ist, um auf unseren individuellen Erfahrungsschatz zugreifen und diesen optimal nutzen zu können.

Darüber hinaus geht die PSI-Theorie davon aus, dass es vier Grundmotive (Anschluss, Leistung, Macht, Freiheit) gibt, die unser Verhalten mitbestimmen. Je nachdem wie die unbewusste und die bewusste Ausprägung jeweils übereinstimmen oder von einander abweichen, leben wir unser Potenzial oder verschwenden wir Energie.

Selbststeuerungsfähigkeiten schließlich helfen uns, unser Verhalten situationsadäquat anzupassen. Sie sind das Ergebnis unseres lebenslangen Lern- und Sozialisationsprozesses und können ein Leben lang trainiert und gestärkt werden.

Julius Kuhl hat - gemeinsam mit seinen MitarbeiterInnen - auf der PSI-Theorie aufbauend ein modulartiges Analyse-Instrument (PSI-Kompetenzanalyse) entwickelt, das Menschen gezielt in ihrer persönlichen Weiterentwicklung unterstützt.

Das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®) bietet einen Weg an, unbewusste und bewusste Bedürfnisse abzugleichen und die Selbststeuerungsfähigkeiten auszubauen - und ergänzt die PSI-Theorie damit auf wunderbare Weise.

Nähere Informationen, Audio- und Videomaterial sowie Literaturhinweise finden Sie unter http://www.psi-theorie.com

Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®)

Das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®) ist ein von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause für die Universität Zürich entwickeltes Selbstmanagement-Tool. Es ist durch jahrelange wissenschaftliche Begleitung sehr gut auf Wirksamkeit hin überprüft und weiterentwickelt.

ZRM® unterstützt Menschen und Teams dabei, Veränderungsthemen und Ziele gehirngerecht zu formulieren, sodass sie besser in die Umsetzung kommen. Durch eine gezielte und ressourcenorientierte Handlungsvorbereitung unterstützt es das Umsetzen von schwierigen Zielen - auch oder gerade wenn Druck und Stress entgegenwirken. Es hilft, an Themen dran zu bleiben und auch eingefahrene Verhaltensmuster über einen längeren Zeitraum zu ändern.

 

Mögliche Settings:

  • Einzelcoaching mit ZRM®
  • Teamcoaching mit ZRM®
  • Seminare:
    • ZRM®-Basisseminar „Veränderungen und Ziele ressourcenorientiert angehen“
    • ZRM®-Aufbauseminar 1 „Aus ungeliebten Persönlichkeitsanteilen neue Ressourcen gewinnen“
    • ZRM®-Aufbauseminar 2 „Ressourcenorientiert meine persönliche Zukunftsvision gestalten“

 

Nähere Informationen, zahlreiche Artikel zum Einsatz von ZRM® sowie Literaturhinweise finden Sie unter http://www.ismz.ch und http://www.zrm.ch

 

Wirksamkeitsstudien:

http://www.zrm.ch/Wirksamkeitsst.html